Finnlands Bauwirtschaft lässt starke Wachstumsjahre hinter sich

Die starke Bautätigkeit der vergangenen Jahre in Finnland ist vorüber. Chancen bestehen bei Stadtentwicklungsprojekten, Sanierungen und Schieneninvestitionen.

Nach dem starken Wachstum der finnischen Bauwirtschaft in den letzten Jahren erwarten die Branchenunternehmen und der Bauverband Rakennusteollisuus (RT) eine deutlich schwächere Entwicklung in 2019 und 2020. Nach einer Stagnation der Bauwertschöpfung in diesem Jahr geht Rakennusteollisuus für 2020 von einem realen Rückgang um zwei Prozent aus. Die Bauinvestitionen sollen 2019 um 0,9 Prozent schrumpfen und 2020 weiter um minus 4,5 Prozent absacken. Verantwortlich zeichnen sowohl nachlassende Baustarts von Wohnungen als auch geringere Tiefbauinvestitionen.

Während laut Bauverband 2018 noch mit dem Bau von 46.200 Wohnungen begonnen wurde, fällt die Prognose für 2019 um 15,6 Prozent auf 39.000 Einheiten zurück und schrumpft auch 2020 noch um 7,7 Prozent auf 36.000 Wohneinheiten. Das können im Volumen auch nicht die Baustarts für Industrie und Logistik wettmachen, die leicht zulegen werden.

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